Crysis 2 wird das Weihnachtsgeschäft 2010 verpassen und erst 2011 im Laden stehen. Das hat der Publisher Electronic Arts im aktuellen Geschäftsbericht bekanntgegeben. Derzeitigen Planungen nach soll der Ego-Shooter vom Entwickler Crytek im ersten Quartal 2011 – also spätestens Ende März – fertig sein. Als Grund für die Verschiebung nennt John Schappert von EA mehr Zeit für Feinschliff am Spiel und hält auch das Konkurrenzumfeld im ersten Quartal 2011 für günstiger.
Neben Crysis 2 hat EA für 2011 außerdem Die Sims: Mittelalter und Need for Speed: Shift 2 angekündigt. Die ersten beiden sind derzeit für das erste Quartal 2011 eingeplant, Shift 2 wird erst später im Handel stehen.
In Crysis 2 wird nicht mehr wie im Vorgänger auf einer tropischen Insel sondern im zerstörten New York gegen fiese Aliens gekämpft. Wieder mit dabei ist die Wunderwaffe Nanosuit, in der in der Fortsetzung aber nicht mehr Nomad sondern der neue Held Alcatraz steckt.
Valves Erhebungen der Hardware der Spieler, die Steam nutzen, gehören zum monatlichen Ritual. Die aktuellen Zahlen aus dem Juli 2010 zeigen auf, dass mit mehr als 30 Prozent Anteil Windows 7 in der 64-Bit-Variante das meistgenutzte Betriebssystem ist und damit XP endgültig abgelöst hat.
Die Steam-Daten spiegeln in der Regel nicht die Neuheiten im Markt wieder, sondern bilden einen Durchschnitt über viele Jahre. Insofern ist dieser Punkt interessant, da es Windows 7 binnen nicht einmal eines Jahres an die Spitze dieser Charts geschafft hat. Nimmt man zudem noch die 32-Bit-Version hinzu, schafft der aktuellste Ableger von Microsoft einen Anteil von knapp 42 Prozent.
Im Frühjahr 2011 schickt Electronic Arts „Die Sims“ auf PC und Mac ins Mittelalter. Der neueste Titel der Reihe erlaubt es erstmals Helden zu erschaffen, Quests zu bestreiten sowie ein Königreich aufzubauen und zu regieren. Dabei stehen vom Schmied bis hin zum König die unterschiedlichsten Helden zur Wahl.
Das neue Gameplay ermöglicht beispielsweise die Kontrolle eines Königreichs und das Absolvieren von Quests, wodurch neue Käuferschichten erschlossen werden sollen. Als Charaktere stehen angefangen bei Königinnen und Königen über Ritter und Zauberer bis hin zu Hufschmieden und Barden die verschiedensten Archetypen zur Wahl. Die Quests umfassen Aufgaben wie das Schmieden eines Schwerts, die Organisation einer königlichen Hochzeit, das Beschützen des Königreichs vor bösen Hexenmeistern und die Suche nach einem Jungbrunnen.
EA storniert auf Wunsch alle Vorbestellungen zu Battlefield 1943 und überweist Vorauszahlungen zurück.
Letzten Planungen zufolge sollte die PC-Version des Multiplayer-Shooter Battlefield 1943 eigentlich am 9. Juli erscheinen. Nachdem dieser Termin jetzt schon lange hinfällig ist, forderten viele Vorbesteller eine Streichung ihres Auftrags. Und während die Kunden bei früheren Anlässen oft auf einen späteren Termin vertröstet wurden, kam der Publisher Electronic Arts dieses Mal den Bitten unverzüglich nach und löschte die Pre-Order und überwies bereits getätigte Vorrauszahlungen anstandslos zurück.
Die Videospielseite vg247 fragte jetzt direkt bei EA nach um den aktuellen Stand von Battlefield 1943 zu erfahren und bekam eine ernüchternde Antwort:
»Alle Vorbestellungen (inklusive Rückzahlung) können jederzeit storniert werden und wir haben im Moment keine weiteren Informationen zum Release-Termin der PC-Version von Battlefield 1943.«
Zwar vermied der Publisher eine direkte Absage, die Hinweise könnten aber im schlimmsten Fall darauf hindeuten, dass Battlefield 1943 nicht mehr für den PC erscheinen wird.
Seit dem gestrigen Sonntag gelten in China neue Regeln zum Online-Gaming. Nach dem vom Kulturministerium formulierten ersten Gesetz dieser Art dürfen Spiele, die sich auch an Minderjährige richten, keine Inhalte aufweisen, die dazu führen könnten, Verhalten nachzuahmen, das gegen ethische Vorstellungen und gegen die Gesetze verstößt, berichtet die chinesische Nachrichenagentur Xinhua.
Weiter verlangt die chinesische Regierung demnach nun, dass sich die Nutzer von Online-Spielen mit ihrem echten Namen anmelden müssen. Spiele-Entwickler müssen technische Vorkehrungen in ihren Produkte treffen, dass Minderjährige nur eine begrenzte Zeit spielen können, um sie vor Spielsucht zu schützen. Genauere Regelungen zum Zeitlimit oder zu der Technik wurden nicht bekannt.
Die chinesische Regierung hat in der Vergangenheit schon öfter versucht, den Spielemarkt zu regulieren, zum Beispiel durch Aussperrung ausländischer Online-Spiele-Anbieter oder durch Forderungen nach technischer Begrenzung der Spielzeit. Das Problem der Internetsucht hatte nach Angaben von Xinhua nach einigen Todesfällen in Erziehungslagern für internetsüchtige Jugendliche landesweit Aufmerksamkeit auf sich gezogen.